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Newsletter #66: Spahn über COVID-19-Impfung: Fremdschutz war nie das Ziel

Liebe Leserinnen und Leser,

Paukenschlag in der Enquete-Kommission zur Corona-Politik: Der ehemalige Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat erklärt, dass die Corona-Impfungen nie das Ziel Fremdschutz gehabt hätten. Keine Rede mehr von Solidarität und Eindämmung der Pandemie durch die Impfung.

Zur Wirksamkeit und Sicherheit der Impfstoffe sagte Spahn, diese würden „bis heute im Markt“, sprich: an der Bevölkerung getestet. Keine Rede mehr von „wirksamen und sicheren“ Impfstoffen. Lesen Sie dazu unsere Einordnung.

Eine positive Wendung könnte ein Revisionsverfahren um einen Schaden nach Corona-Impfung nehmen. Der Bundesgerichtshof (BGH) befasst sich gerade mit der Frage, wann Geimpfte für mögliche Corona-Impfschäden Schadensersatz vom Impfstoffhersteller (im konkreten Fall AstraZeneca) einfordern können und wann sie einen Anspruch auf Auskunft, etwa zu bekannten Nebenwirkungen, haben. Das Urteil wird für den 9. März 2026 erwartet.

Die Wirksamkeit und Sicherheit empfohlener Impfungen stehen immer auch im Mittelpunkt unserer Fachbeiträge. Nun haben wir die Beiträge zu Keuchhusten, Influenza, dem respiratorischen Synzytial-Virus (RSV) und Adjuvantien aktualisiert. Zu allen Aktualisierungen liefern wir auch ein wissenschaftliches Hintergrundpapier, in dem wir die Änderungen begründen.

Aktuell hat sich herausgestellt: Die Keuchhusten-Impfung lässt in ihrer Wirkung nach, die Schutzeffekte der Influenza-Impfung sind weiterhin fraglich. Die mangelhafte Datenlage bei RSV spricht gegen jede Art allgemeiner Impf- und Immunisierungsempfehlung.

Bei den Adjuvantien zeigt sich, dass Aluminium zwar pharmakologisch wirksam, aber seine Sicherheit weitgehend unklar ist. Und bei den Lipidnanopartikeln, wie sie in den Corona-Impfstoffen verwendet werden, gibt es massive Sicherheitssignale, die erst jetzt ans Tageslicht kommen.

Mehr zu diesen und weiteren Themen sowie rund um die Arbeit des Vereins haben wir im Folgenden für Sie zusammengestellt.

Wir wünschen Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und für 2026 Gesundheit und alles Gute!

Spahn: Fremdschutz war nie das Ziel

Ex-Minister vor Corona-Enquete-Kommission

Vor der Enquete-Kommission des Bundestages hat der ehemalige Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) Auskunft über die Corona-Impfungen gegeben. Demnach sei ein Infektionsschutz gegenüber Dritten nie das Ziel gewesen. Zur Frage der Wirksamkeit und Sicherheit der Impfstoffe erklärte Spahn, diese würden „bis heute im Markt“ getestet. Damit behauptet Spahn das Gegenteil dessen, womit Millionen Menschen zur Impfung getrieben wurden.

Nachlassende Wirkung der Keuchhusten-Impfung

Impf-Fachbeitrag aktualisiert

Zuletzt ist die Zahl der Pertussis-Fälle wieder gestiegen. Allerdings gibt es keine Hinweise auf eine erhöhte Virulenz. Die Effektivität der Impfung ist eher mittelmäßig und führt nicht zu einer Herdenimmunität. Der aktualisierte Fachbeitrag mitsamt wissenschaftlichem Hintergrundpapier informiert über den aktuellen Wissensstand.

Schutzeffekte der Influenza-Impfung weiterhin fraglich

Unklare Datenlage zur Grippesaison

Die Ergebnisse der Zulassungsstudien zu den Grippe-Impfstoffen sind sehr unterschiedlich und weisen eher geringe Vertrauenswürdigkeit auf. Auch ein eventueller Schutz gegen andere Infektionen sowie vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen scheint gering bis nicht vorhanden zu sein. Alles zu neuen Studien im aktualisierten Influenza-Fachbeitrag mit wissenschaftlichem Hintergrundpapier. 

RSV: Gegen jede Art von allgemeiner Impfempfehlung

Geringe Datenqualität

In Deutschland sind inzwischen drei Aktivimpfstoffe und zwei Passivimpfstoffe gegen das Respiratorische Synzytial-Virus zugelassen und für unterschiedliche Personengruppen empfohlen. Dabei spricht die mangelhafte Datenlage gegen jede Art von allgemeiner Impfempfehlung. Angesichts neuer Studien zu den Impfstoffen haben wir unseren RSV-Fachbeitrag aktualisiert. Mit dem wissenschaftlichen Hintergrundpapier lässt sich die Auswertung der Evidenz transparent nachvollziehen.

Adjuvantien: Wirkungen und Sicherheit weiterhin unklar

Aluminium und Lipidnanopartikel

Aluminiumadjuvantien sind zwar pharmakologisch wirksam, aber ihre Sicherheit ist weitgehend unklar. Langfristige Auswirkungen sind unbekannt. Bei Lipidnanopartikeln gibt es massive Sicherheitssignale, die nach und nach erforscht werden. Wir haben unseren Fachbeitrag zu diesen beiden relevanten Adjuvantien nun aktualisiert. Das mitveröffentlichte wissenschaftliche Hintergrundpapier gibt einen Einblick in die Literaturrecherche und Auswertung.

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Auch dieses Mal haben wir interessante neue Medienhinweise für Sie gesammelt und verlinkt. Die Artikel verstehen sich als Beiträge zur Meinungsbildung. Der bloße Hinweis darauf bedeutet nicht, dass wir uns die Ansichten von Autoren, Redaktionen oder Herausgebern zu eigen machten. Die Position der ÄFI finden Sie in unserem Leitbild.

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